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7. Die Kirchen und ein besonderer Vorschlag

Über ihre Kirchen könnte man viel erzählen. Über die Pfarrkirche St. Margaretha in Seenheim, die als Tochterkirche von Gollhofen 1528 anläßlich der Reformation zur Pfarrei erhoben wurde. Die Kirche St. Andreas aus dem Jahre 1741, als Nachfolgerin einer 1337 erbau-ten Kapelle in Elvershoven (Neuherberg).

 

Der Pfarrkirche Heilig-kreuz in Ermetzhofen, für die erstmals 1336 ein Pfarrer benannt wurde und die beiden Kirchen in Ergersheim:

 

  • St. Ursula, die Mutterpfarrei der umliegenden Orte Ermetzhofen, Neuherberg und Rudolzhofen, 1288 erstmals urkundlich erwähnt, mit dem Patronat der Deutschordenskommende zu Virnsberg, einem beachtenswerten Flügelaltar vom sog. Meister des Martha-Altars zu Nürnberg um 1515 sowie einer Büste der hl. Ursula aus der Zeit um 1400 und
  • die Kapelle St. Stephan, ein spätgotischer Bau aus der Zeit um 1400, der eigentlich immer vernachlässigt wurde.


Ein Appell an die Denkmalschützer und Kommunalpolitiker: Wie wäre es mit einer Einbindung in das Freiland-Museum in Bad Windsheim als spezielles Museum für den freiheitlichen Geist fränkischer Dorfgemeinden. Material dafür gäbe es genug und die Notwendigkeit dafür wäre in unserer angepaßten Zeit auch reichlich vorhanden. Ich werde noch darauf zu sprechen kommen. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass der Bad Windsheimer Bad – Express zur Belustigung und Erbauung der Kurgäste, unter Berücksichtigung der örtlichen Gastronomie, über den Kehrenberg den Osing ansteuert – ein noch lebendiges und einmaliges Denkmal der Rechts- und Kulturgeschichte in unserer Heimat. Dann könnte Bad Windsheim auch einmal konkret etwas für sein Umland tun.